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Häufige Fragen

Antworten zu Prüfungen, Zertifikaten, Rezertifizierung und unseren Partnerprogrammen.

29 Fragen

Allgemein

Was macht das Linux Professional Institute?

Das LPI ist die weltweit erste und größte herstellerneutrale Zertifizierungsstelle für Linux und Open Source. Es unterstützt Fachleute mit Zertifizierungen und Ressourcen und fördert das Verständnis für Open-Source-Technologien.

Was macht die Open Source Certification GmbH?

oscert vertritt das LPI als LPI Platinum Channel Partner Europe und betreut die LPI-Partnerprogramme. Außerdem ist oscert Channel Partner des Python Institute für die DACH-Region und unterstützt die Linux Foundation im Business Development für EMEA.

Wer hilft bei Fragen zu meiner Prüfung oder meinem Zertifikat?

Seit 2022 beantwortet das LPI diese Fragen direkt. Schreib an info@lpi.org und gib deine LPI-ID an.

Was bringt mir eine Zertifizierung?

Eine Zertifizierung belegt deine Linux-Kenntnisse, hilft dir, deinen Wert gegenüber Arbeit- und Auftraggebern zu zeigen, und unterstützt deine Karriereplanung. Zertifizierte können außerdem an Standards und Prüfungen mitarbeiten.

Worin unterscheidet sich das LPI von anderen Linux-Zertifizierungen?

LPI-Prüfungen sind herstellerunabhängig und distributionsneutral. Herstellerprogramme wie die von Red Hat oder SUSE prüfen nur die eigene Distribution.

Prüfung

Ist es wichtig, welche Prüfungsversion ich ablege?

Nein, alle Versionen werden gleich anerkannt. Nach einer Aktualisierung bleibt die vorherige Version noch sechs Monate verfügbar.

Wie wird das Ergebnis berechnet?

Ergebnisse liegen auf einer Skala von 200 bis 800, bestanden ist ab 500. Wie viele richtige Antworten dafür nötig sind, hängt von der jeweiligen Fragenkombination ab. Die Bestehensgrenze beruht auf psychometrischen Studien.

Warum Multiple Choice und keine praktische Prüfung?

Multiple-Choice-Prüfungen sind ein etablierter Standard und lassen sich statistisch auswerten. Das LPI entwickelt seine Prüfungen nach psychometrischen Grundsätzen mit Fachleuten aus der Community und prüft ihre Zuverlässigkeit laufend.

Wie viele Prüfungen brauche ich?

Linux Essentials: eine Prüfung. LPIC-1: 101 und 102. LPIC-2: 201 und 202. LPIC-3: eine Spezialisierungsprüfung, 300, 303, 305 oder 306. DevOps Tools Engineer: 701. BSD Specialist: 702.

Was kostet eine Prüfung?

Laut Preisliste des LPI kostet Linux Essentials 110 €, jede Prüfung für LPIC-1, LPIC-2, LPIC-3, DevOps Tools Engineer und BSD Specialist 176 €, jeweils zuzüglich MwSt. Regional können die Preise abweichen, manche Testcenter erheben Zusatzgebühren.

Günstiger wird es bei Events und für Schüler und Studierende über das Academic-Partner-Programm.

Wo lege ich die Prüfung ab?

In Pearson-VUE-Testcentern weltweit. Ein Testcenter in deiner Nähe findest du bei Pearson VUE.

Wie lange dauert eine Prüfung?

Linux Essentials: 40 Fragen in 60 Minuten. Prüfungen der LPIC-Reihe und des Open Technology Track: 60 Fragen in 90 Minuten. Es gibt Multiple-Choice- und Lückentextfragen.

Zertifikat

Wie lange ist meine Zertifizierung gültig?

LPIC-Zertifizierungen und die des Open Technology Track sind fünf Jahre aktiv. Linux Essentials ist unbegrenzt gültig.

Auch eine einzelne bestandene Prüfung bleibt fünf Jahre gültig. Für LPIC-2 musst du beide Prüfungen bestehen, solange dein LPIC-1 aktiv ist.

Wie weise ich meine Zertifizierung nach?

Arbeitgeber prüfen deinen Status mit deiner LPI-ID und deinem Bestätigungscode auf der Website des LPI. Den Code findest du nach der Anmeldung in deinem Profil.

Bekomme ich mein Zertifikat als PDF?

Ja, in deinem Konto auf lpi.org kannst du eine PDF-Kopie herunterladen. Das gedruckte Zertifikat kommt per Post und kann sechs bis acht Wochen dauern. Halte deine Postanschrift im Profil aktuell.

Muss ich für eine höhere LPIC-Stufe alle Prüfungen wiederholen?

Nein. Solange die darunterliegenden Zertifizierungen aktiv sind, legst du nur die Prüfungen der höheren Stufe ab.

Rezertifizierung

Wie rezertifiziere ich mich?

Eine höhere LPIC-Stufe rezertifiziert alle darunterliegenden: Sie bleiben ab diesem Datum fünf Jahre aktiv. Wer sich nicht rezertifiziert, muss bei einer späteren Reaktivierung die aktuelle und alle darunterliegenden Zertifizierungen neu erwerben.

Rezertifiziert jede LPIC-3-Prüfung mein LPIC-3?

Nein. Eine Spezialisierung rezertifizierst du nur mit derselben Prüfung. Eine andere Spezialisierung hält LPIC-3 aktiv, verlängert aber nicht die erste.

DevOps und BSD

Zählen DevOps Tools Engineer oder BSD Specialist für LPIC?

Nein. Beide gehören zum Open Technology Track. Sie verlängern keine LPIC-Zertifizierung und ersetzen keine LPIC-Stufe.

Welche Voraussetzungen gibt es für DevOps Tools Engineer und BSD Specialist?

Keine. Für DevOps Tools Engineer empfiehlt das LPI Linux-Kenntnisse auf LPIC-1-Niveau und Grundkenntnisse in Softwareentwicklung mit mindestens einer Programmiersprache. Für BSD Specialist helfen die Prüfungsziele als Lernleitfaden.

Wie hängen BSD Specialist und die BSD Certification Group zusammen?

Die BSD Certification Group ist Ende 2017 im LPI aufgegangen. Das LPI hat daraufhin ein BSD Advisory Committee gegründet und die Zertifizierung BSD Specialist entwickelt.

Python

Welche Python-Zertifizierungen gibt es?

Das OpenEDG Python Institute zertifiziert in Stufen: PCEP für den Einstieg, PCAP für fortgeschrittene Grundlagen und PCPP1 für Profis. Jede Stufe ist eine Prüfung. PCEP und PCAP sind fünf Jahre gültig, PCPP1 unbegrenzt.

Brauche ich für PCAP zuerst PCEP?

Nein. PCEP wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung. Für PCPP1 empfiehlt das Python Institute PCAP.

Wer hilft bei Fragen zu Python-Zertifizierungen?

oscert ist Channel Partner des Python Institute für die DACH-Region. Für Python gibt es eine eigene Durchwahl: +49 561 80700-51.

Kubernetes

Welche Kubernetes-Zertifizierungen gibt es?

Die Linux Foundation und die CNCF bieten KCNA und KCSA für den Einstieg sowie CKA, CKAD und CKS für Administration, Entwicklung und Sicherheit an. Jede Zertifizierung ist eine Prüfung und zwei Jahre gültig.

In welcher Reihenfolge lege ich die Kubernetes-Prüfungen ab?

Es gibt keine feste Stufenfolge, wähle nach deiner Rolle. Nur für CKS brauchst du eine bestandene CKA.

Partner

Welche Partnerprogramme gibt es?

Academic Partner für Schulen, Hochschulen und gemeinnützige Bildungseinrichtungen, Trainingspartner für Schulungsanbieter mit LPI-zertifizierten Ausbildern und Solution Provider für Unternehmen rund um Open Source.

Kostet eine Partnerschaft etwas?

Für Academic Partner und Trainingspartner fällt keine Partnergebühr an. Der Vertrag als Solution Provider wird direkt mit dem LPI geschlossen.

Wie erhalten Academic Partner ihren Nachlass?

Der Nachlass auf LPI-Prüfungen richtet sich nach der Partnerstufe: 5 % bei Silber, 10 % bei Gold und 20 % bei Platin. Die Stufe hängt von der Zahl der Prüfungen pro Jahr ab.

frage

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